Welchen Einfluss Stress auf das Herz hat

Psychische Belastungen können sich äußerst negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken und sind daher einer der größten Risikofaktoren. Wichtig ist daher, das Herz vor Stress möglichst gut zu schützen.

Die Herausforderungen unserer heutigen Arbeits- und Freizeitgesellschaft sind geprägt von ständigem Termindruck, ununterbrochener Erreichbarkeit durch Telefon und Smartphone sowie Erfolgsdruck und Erwartungen von Familie, Freunden und Kollegen. Manche Menschen können gut damit umgehen und nutzen diesen Druck für sich selbst als positive Energie. In der Fachsprache wird dieses Phänomen der Umwandlung von Stress in positive Energie als Eustress bezeichnet.

Das Erleben von äußerem und innerem Stress als etwas kreativ Förderliches, gelingt jedoch nicht allen. Wenn alles zu viel wird, sind Müdigkeit, Überforderung und Schwäche die Folgen. Das Empfinden von negativem Stress wird nicht nur durch Überforderung im Berufs- oder Privatleben ausgelöst, sondern kann auch durch Einsamkeit oder Unzufriedenheit ausgelöst werden.

Dauerhafter negativer Stress führt auch zu einer körperlichen pathologischen Veränderung. Grund dafür ist die dauerhafte Ausschüttung von Stresshormonen wie Katecholamine und Cortison bei anhaltendem Stress. Der Körper steht dabei ununterbrochen unter Spannung. Bleibt die Entspannung demnach aus, entsteht Dauerstress und dieser führt oftmals zu einem erhöhten Blutdruck. All das ist schlecht für das Herz-Kreislauf-System – umso wichtiger ist ein passender Ausgleich, der die Lebensfreude wieder steigert.

Herzgesunde Tipps, um Stress abzubauen

  • Entspannungstechniken wie autogenes Training oder progressive Muskelentspannung
  • Techniken für eine bewusste Atmung, die zu einer Gesamtentspannung des Körpers führen kann
  • Kurse und Informationen zu Zeitmanagement und Stressvermeidung bei überforderndem Termindruck
  • ein regelmäßiges Schlafverhalten
  • Bewegung und Sport