Herzgesundheit macht Schule

Am 09.01.2020 brachen die Mitarbeiterinnen der Stiftung Bremer Herzen früh morgens zum vierten Schul-Aktionstag auf. Diesmal verschlug es uns nach Oslebshausen, an die Oberschule im Park, wo wir den gesamten Tag den Herzen der Schüler*innen der achten Klassen widmen wollten.

An 4 Stationen konnten die Schüler*innen in kleinen Gruppen spielerisch ihr Herz besser kennen und verstehen lernen – vor allem eine herzgesunde Lebensweise wollten wir ihnen nahe legen. Viele der Schüler*innen gaben an, sich hauptsächlich ungesund zu ernähren. Vor allem hochprozentig zuckerhaltige Energy-Drinks seien gerade in Mode. An unserer Ernährungs-Station lernten sie, als gesunde Alternative, aus frischen Zutaten eigene Smoothies zu mixen. Nebenbei klärten wir sie über gesunde Ernährung und einfache Tricks, den Alltag gesünder zu gestalten, auf. Direkt im Anschluss lernten die Schüler*innen an unserer „Lifestyle“-Station alles über einen herzgesunden Lebensstil, vom täglichen Schritte zählen bis hin über versteckten Zucker in scheinbar gesunden Lebensmitteln.

Leider ist regelmäßiger Sport heutzutage keine Selbstverständlichkeit mehr: „Mitfiebern bei Computer- oder Fußballspielen, das lässt mein Herz schneller schlagen“, wurde an der Bewegungsstation geäußert. Bei verschiedenen Geschicklichkeitsspielen fiel den Schüler*innen jedoch schnell auf, dass Bewegung auch im „real life“ sehr viel Spaß macht. Im Anschluss vermittelten wir ihnen noch alles Wissenswerte über Puls und Blutdruck und wie sich die Werte in Verbindung mit Anspannung und Entspannung verhalten.

Ein besonderes Highlight des Tages stellte das Reanimationstraining mit Kardiologin Dr. Kathrin Diehl dar. An elektronischen Trainingspuppen konnten die Schüler*innen selbst Hand anlegen und die Herzdruckmassage üben, um für den Ernstfall gewappnet zu sein.

Für uns war es wieder einmal ein aufregender und unterhaltsamer Tag, der mit einem positiven Feedback der Schüler*innen und Lehrer*innen belohnt wurde. Wir hoffen, dass unsere Take-Home-Message nicht nur für diesen Morgen in den Köpfen der Schüler*innen bleibt, sondern bestenfalls auch bei ihnen zuhause ankommt.