FAZ: „Amerika wird zur Nation der Hochdruckkranken“

In Deutschland sind zwischen 20 und 30 Millionen von einem Bluthochdruck betroffen und haben damit ein erhöhtes Risiko für einen Schlaganfall, einen Herzinfarkt oder andere Organschäden. Hypertonie verursacht lange Zeit keine schwerwiegenden Symptome und wird oft gar nicht erst entdeckt oder von Betroffenen nicht ernst genommen. Daher ist es wichtig, den eigenen Blutdruck im Blick zu haben. Von einem Bluthochdruck spricht man ab Werten von 140 zu 90 mmHg.

In den USA wurden diese Leitlinien nun neu definiert und die Grenzwerte für Bluthochdruck deutlich gesenkt: Jetzt gilt bereits ein Wert von 130 zu 80 mmHg als Bluthochdruck. Damit steigt die Zahl der Hypertoniker in den USA von vormals einem knappen Drittel der Bevölkerung auf rund 46 Prozent an.

Amerika wird zur Nation der Hochdruckkranken“ titelt die Frankfurter Allgemeine Zeitung und hat zu diesem Thema Prof. Dr. Rainer Hambrecht, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bremer Herzen und Chefarzt der Abteilung für Kardiologie und Angiologie am Klinikum Links der Weser, interviewt.

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