Nichtraucherschutz: Bremen überlegt ein Rauchverbot an Haltestellen

Im Juli 2017 hatte sich die Stiftung Bremer Herzen mit einem Schreiben an die Bremer Politik gewandt und eine Verbesserung des Nichtraucherschutzes im Land Bremen angeregt. Aktuell wird die Verbesserung des Nichtraucherschutzes weiter diskutiert. Die Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz erwägt ein Rauchverbot in Warteunterständen der Busse und Straßenbahnen in Bremen und Bremerhaven.

Die Idee wird kontrovers diskutiert. Hier finden Sie drei aktuelle Artikel zu dem Thema:

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/politik/nichtraucherschutz-bremen100.html

 

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-bremen-erwaegt-rauchverbot-an-haltestellen-_arid,1669256.html

 

https://www.weser-kurier.de/bremen/bremen-stadt_artikel,-viel-rauch-um-moegliches-verbot-_arid,1669849.html

 

Laut dem Tabakatlas des Deutsches Krebsforschungszentrums hat Bremen im Bundesvergleich mit die höchsten Raucheranteile unter erwachsenen Männern und Frauen wie auch die meisten durch Rauchen bedingten Todesfälle. Das Rauchen zählt zu den größten vermeidbaren Risikofaktoren für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Neben vielen anderen schädlichen Auswirkungen, die das Rauchen auf den Körper hat, erhöht es das Herzinfarktrisiko deutlich. Die Inhaltsstoffe von Zigaretten und anderen Tabakprodukten schädigen das Innere der Blutgefäße und fördern die Gefäßverkalkung, was zum Verschluss der Gefäße führen kann – das gilt für aktive Raucher ebenso wie für Passivraucher.