Rauchen schädigt die Gefäße

Rauchen verursacht neben Lungen-, Atemwegs- und Krebserkrankungen auch Herzinfarkte und Schlaganfälle. In Deutschland sterben jährlich zigtausende Menschen an Krankheiten, die durch das Rauchen verursacht wurden. Das Innere der Blutgefäße wird durch die Inhaltsstoffe der Zigarette und anderen Tabakprodukten geschädigt. Dies führt zu einer Gefäßverkalkung, was als Folge den kompletten Verschluss eines Gefäßes haben kann.

Je länger Sie rauchen, desto höher steigt Ihr Infarktrisiko. Im Gegensatz zu anderen Risikofaktoren wie die genetische Vorbelastung oder Bluthochdruck, lässt sich dieser Risikofaktor effektiv minimieren. Egal wie lange Sie bereits Raucher sind, es ist nie zu spät damit aufzuhören, denn jede Zigarette schadet Ihrem Körper. Die Rauchentwöhnung ist schwer, aber es gibt zahlreiche Entwöhnungsprogramme, von Ersatzprodukten wie Nikotinkaugummis, Nikotinspray und Nikotinpflaster, über Verhaltenstherapie sowie Online-Kurse und -Portale bis hin zu Akkupunktur und Hypnose. Der Rauchstopp beginnt jedoch im Kopf. Haben Sie es dann endlich geschafft und führen ein rauchfreies Leben, werden Sie schnell die Vorteile wahrnehmen. Neben den positiven medizinischen Effekten des Rauchstopps, insbesondere die Reduzierung des persönlichen Herzinfarktrisikos, verbessert sich auch Ihre Lebensqualität. Ihre Geruchs- und Geschmacksnuancen intensivieren sich wieder, Sie bekommen besser Luft, sind sportlich leistungsfähiger und riechen nicht mehr nach verbranntem Tabak.