Spenden statt Geschenke: BLG LOGISTICS und Stiftung Bremer Herzen wollen Bremer Bevölkerung zu Lebensrettern machen

Eine Spende für die Herzgesundheit anstatt Präsente für Kunden und Geschäftspartner gab es an Weihnachten bei der BLG LOGISTICS. Das Unternehmen verzichtete auf Geschenke und unterstützt stattdessen die Stiftung Bremer Herzen mit einer Spende in Höhe von 5.000 Euro. Mit dem Geld werden hochwertige Reanimationspuppen für die zahlreichen Präventionsaktionen der Stiftung in Schulen, Betrieben und auf Veranstaltungen gekauft.

„Bei der BLG ist es inzwischen Tradition, dass wir auf Weihnachtspräsente verzichten und stattdessen wichtige Projekte im Land Bremen fördern“, erklärt BLG-Vorstandsvorsitzender Frank Dreeke. „Ich freue mich sehr, dass wir damit die Stiftung Bremer Herzen unterstützen und uns dafür einsetzen können, das Wissen in Sachen Wiederbelebung in Bremen zu steigern.“

Im Rahmen ihrer Aktion „Drück mich!“ schult die Stiftung Bremer Herzen die Bremer Bevölkerung in der Laienreanimation. Ziel ist es, Berührungsängste abzubauen und Aufklärung zu leisten, wie man bei einem Herzstillstand helfen kann, damit mehr Menschen in solch einer Notsituation lebensrettende Maßnahmen ergreifen.

„Wir danken der BLG herzlich für diese großzügige Spende“, erklärt Prof. Dr. Rainer Hambrecht, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bremer Herzen „Damit unterstützen sie unsere Aktion ‚Drück mich!‘, mit der wir das Bewusstsein für die lebensrettende Reanimation in der Bremer Bevölkerung schärfen wollen.“

 

Prüfen! Rufen! Drücken! Jeder kann zum Lebensretter werden.

Der plötzliche Herztod zählt zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Entscheidend für das Überleben der Patienten ist die Zeit, die nach einem Herzstillstand bis zum Beginn von Reanimationsmaßnahmen vergeht. Hier hat Deutschland enormen Nachholbedarf, denn die Helferquote beim Herzstillstand im internationalen Vergleich ist alarmierend gering. Nur die wenigsten beginnen vor Eintreffen des Rettungsdienstes mit Wiederbelebungsmaßnahmen.

Die lebensrettende Devise lautet „Prüfen. Rufen. Drücken!“: Prüfen, ob die Person noch atmet. Unter der Notrufnummer 112 den Rettungsdienst rufen. Fest und mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs drücken und nicht aufhören, bis Hilfe eintrifft.